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18.10.2011 – Großfeuer in Radbruch


Großfeuer in Radbruch vernichtet Scheune und verursacht ca. 500.000 € Schaden – Gut 100 Einsatzkräfte konnten angrenzendes Wohnhaus und Lagerhalle retten

Ein Großfeuer hat am Dienstag, den 18. Oktober, den Einsatz aller neun Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Bardowick, sowie den der Feuerwehr Lüneburg und des ABC – Zuges der Kreisfeuerwehr Lüneburg gefordert.

Gegen 9.15 Uhr wurde der Brand der Einsatzleitstelle in Lüneburg gemeldet, die umgehend die Feuerwehren aus Radbruch. Vögelsen, Mechtersen und Bardowick alarmierte. Da bei Eintreffen der ersten Kräfte die gut 25 mal 30 Meter große Scheune bereits in voller Ausdehnung brannte, und ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus und einer weiteren Halle drohte, ließ Bardowicks Gemeindebrandmeister Jens Prüße die Feuerwehren Barum, Handorf, Horburg, St. Dionys und Wittorf sowie den Gelenkmast der Feuerwehr Lüneburg nachalarmieren. Auch Lüneburgs Kreisbrandmeister Torsten Hensel rückte mit aus und machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Während des massiven Löschangriffs und beim Aufbau einer sogenannten Riegelstellung zum Schutz der umliegenden Gebäude kamen insgesamt 10 C -, 6 B – Rohre, sowie 1 Werfer zum Einsatz.

Zudem wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung zahlreiche Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Vier Feuerwehrleute wurde bei dem Einsatz verletzt, drei Kameraden wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, ein weiterer wurde zur Behandlung ins Lüneburger Klinikum verbracht.

Im weiteren Einsatzverlauf kam aufgrund der starken Rauchentwicklung der ABC – Zug der Kreisfeuerwehr Lüneburg zum Einsatz. Es wurden Messungen im Ortskern von Radbruch durchgeführt, um eine größere Gefahr für die Bevölkerung auszuschließen. Diese ergaben glücklicherweise, das keine Gefährdung für die Anwohner bestand.

Nach gut einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle und man begann mittels eines Kettenbaggers Teile der bereits eingestürzten Halle zu entfernen, um an Glutnester im Inneren  zu gelangen. In der Halle lagerten u.a. mehrere landwirtschaftliche Geräte, sowie drei PKW`s, die, wie die komplette Halle, ein Raub der Flammen wurden. Ein Sattelauflieger mit flüssigem Stickstoff fing zwar Feuer, konnte aber letztlich von den Einsatzkräften gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Abendstunden hin.

Die Polizei beziffert den Schaden nach ersten Angaben auf ca. 500.000 €. Dem gegenüber stehen durch den Einsatz der Feuerwehr erhaltene Werte, die sicherlich in den Millionenbereich gehen. Zur Brandursache konnten bislang noch keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Noch während des Einsatzes in Radbruch wurde den Einsatzkräften ein Brandgeruch im Wittorfer Kindergarten von der Einsatzleitstelle gemeldet, dort schmorte eine Deckenlampe. Nach einer kurzen Kontrolle durch abgezogene Einsatzkräfte war hier glücklicherweise kein weiterer Einsatz erforderlich.




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Text + Bilder: Sven Lehmann, SGFW – Pressewart












25.09.2011 – Bardowicker Jugendfeuerwehren erwerben Leitungsspange


Gemeinschaftsgruppe der Bardowicker Jugendfeuerwehren erwirbt Leitungsspange – 18 von 20 Punkten erreicht

Gleich neun Kameraden aus den Jugendfeuerwehren Bardowick, Handorf und Radbruch haben am Sonntag, den 25. September, in Gartow (LK Lüchow – Dannenberg) die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr erworben. Die Leistungsspange zu erwerben gilt als Abschluss einer erfolgreichen Laufbahn in der Jugendfeuerwehr.

Im Grundsatz der deutschen Jugendfeuerwehr heißt es: Die Leistungsspange soll Prüfstein und Auszeichnung für junge Menschen sein, die sich schon frühzeitig als Einzelne in eine Gemeinschaft und ihre Ordnung einfügen, in ihr Verantwortung und Pflichten übernehmen und sich zur praktischen Hilfstätigkeit am Mitmenschen vorbereiten.

Bedingungen zum Erwerb der Leistungsspange sind: Auslegen einer Schlauchleitung als Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen; Staffellauf, Vortragen eines Löschangriffes und Beantwortung von Fragen. Als Höchstpunktzahl können 20 Punkte erreicht werden, erreicht die Gruppe weniger als 10 Punkte, so ist diese durchgefallen.

Knapp ein halbes Jahr haben wir wöchentlich geübt“, berichtet Radbruchs Jugendwart Jörg Lask, der zusammen mit Bardowicks Gemeindejugendwart Jan Schäfer die Gruppe ausgebildet hat. Und das mit Erfolg, denn bei der Abnahme in Gartow wurde mit 18 Punkten ein mehr als beachtliches Ergebnis erzielt.

Zur erfolgreichen Gruppe gehören: Claudia Lüneburg, Kim Teichler, Haio Börm, Daniel Schumacher, Joyce März, Niklas Rüter, Marcel Kroenig, Marcel Michaels und Florian Schulz. Bardowicks stellvertretender Gemeindebrandmeister Claus Fehrmann durfte vor Ort als einer der Ersten zur bestandenen Prüfung gratulieren.


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Text + Bild Sven Lehmann, SGFW – Pressewart












29.08.2011 – Übung „Feuer im Seniorenheim“


Feuer im Seniorenheim – Lüneburger und Bardowicker Feuerwehr proben gemeinsam den Ernstfall

In der Großküche im Untergeschoss des Seniorenheimes ist ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund der Brandausbreitung lässt die Heimleitung das Gebäude vorsorglich räumen. Beim Verlassen des Gebäudes vergisst ein Bewohner seinen Teekocher auszuschalten , es kommt im 2. Obergeschoss zu einem weiteren Feuer. Zudem ergab eine Zählung, dass noch mehrere Bewohner vermisst werden.

Diese Horrormeldung war glücklicherweise nur dass Anfangsszenario für eine realistische Übung, die Brandschützer aus Lüneburg und Bardowick gemeinsam abarbeiten mussten. Das seit gut einem halben Jahr leerstehende Anna – Vogeley - Heim in der Wichernstraße bot sich für eine solche Übung grade zu ideal an. Dieser Meinung waren auch Christian Grawe und Rainer Utermühlen vom Bereitschaftszug der Feuerwehr Lüneburg. Um die Übung so real wie möglich zu machen, ließen sie das Gebäude mit Kunstnebel verräuchern, zudem stellte die Jugendfeuerwehr Lüneburg – Ochtmissen die „Vermissten“.

Unter der Leitung von Daniel Roemer, Gruppenführer des Bereitschaftszuges, wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte unterteilt.

Im ersten Abschnitt kümmerten sich die Lüneburger Kameraden um die Personensuche in der Küche im Untergeschoss. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ließen sich Brandbekämpfung und Personensuche nur unter Atemschutz durchführen. Da man von einen Massenanfall von Verletzten (MANV) ausging, ließ man fiktiv die schnelle Einsatz Gruppe (SEG) des Rettungsdienstes anfordern, zudem wurde eine Verletztensammelstelle am Einsatzleitwagen eingerichtet.

Unterdessen nahmen die Bardowicker Kameraden die Brandbekämpfung ebenfalls unter Atemschutz im 2. Obergeschoss vor. Über eine Schiebeleiter wurde ein weiterer Zugang ins Gebäude geschaffen, um Personen retten zu können. Nachdem alle vermissten Personen gerettet waren, wurde das Gebäude durch Belüfter vom Rauch befreit.

Nach gut einer Stunde war die Übung beendet. Bei der anschließenden Manöverkritik ging Zugführer Rainer Utermühlen noch mal auf die Schwierigkeiten des Übungsobjekts ein. „ Die enge Zuwegung und der damit verbundene Platzmangel wären sicherlich ein Problem im Ernstfall,“ so Utermühlen, „dennoch wurde die Übung von den Kameraden gut abgearbeitet“.

Bardowicks Zugführer Ralf – Dieter Schmidt wies darauf hin, dass man mittlerweile gut zehn Jahre diese gemeinsamen Übungen durchführt. Und dass man sich auch im Ernstfall aufeinander verlassen kann, habe der Großbrand bei Holz – Herbst im Mai gezeigt.



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Text + Bilder: Sven Lehmann, SGFW – Pressewart








25.08.2011 – Verkehrsunfall mit Verletzten


Zwei Schwerverletzte und eine Leichtverletzte bei Verkehrsunfall zwischen Bardowick und Radbruch – Feuerwehr Bardowick befreit eingeklemmten PKW – Fahrer

Auf der Kreisstraße zwischen Bardowick und Radbruch kam es am Donnerstag, den 25. August, zu einer Kollision zwischen einem Trecker und einem PKW, dabei wurden der Treckerfahrer und der PKW – Fahrer schwer, die Beifahrerin des PKW leicht verletzt.

Gegen 11.30 Uhr kam es in einer Kurve in Höhe der Baustellenzufahrt der deutschen Bahn AG zwischen Bardowick und Radbruch zum Zusammenstoss beider Fahrzeuge. Nach ersten Angaben der Polizei vor Ort wird vermutet, das der PKW aus Bardowick kommend in den Gegenverkehr geriet, und dann mit dem aus Radbruch kommenden Trecker zusammenprallte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das linke Vorderrad und der Dieseltank des Treckers abgerissen, und der Trecker um fast 180 Grad gedreht, wobei sich der Auflieger löste. Der PKW kam rund 50 Meter weiter auf dem Grünstreifen zum stehen.

Die Fahrerseite des PKW wurde durch den Aufprall stark deformiert.

Die alarmierte Feuerwehr Bardowick befreite den Fahrer aus dem Fahrzeugwrack und übergab ihn dem Rettungsdienst. Aufgrund der Verletzungen der am Unfall beteiligten Personen wurde ein zweiter Notarzt mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 19“ an die Einsatzstelle gebracht. Die Verletzten wurden in die Kliniken nach Lüneburg und Winsen (Luhe) gebracht.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst beendet. Die Kreisstraße blieb allerdings länger gesperrt, da eine Reinigungsfirma zur Säuberung der Fahrbahn angefordert wurde, zudem mussten die Wracks des Treckers und PKW geborgen werden. Über die Höhe des entstandenen Schadens liegen noch keine Angaben vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr:

Feuerwehr Bardowick 14 FM mit LF 16/12 und HLF 20/16, Gemeindebrandmeister und Samtgemeindepressewart Bardowick.

Rettungsdienst:

3 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug und 1 Rettungshubschrauber.

Andere:

Polizei, Reinigungsfirma (Straße) und Abschleppunternehmen.



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Text + Bilder: Sven Lehmann, SGFW – Pressewart








09.07.2011 - Alterskameradenausfahrt der SG-Feuerwehr Bardowick




Alterskameradenausfahrt der Samtgemeindefeuerwehr Bardowick mit Besichtigung des Elbe – Jeetzel Schöpfwerks in Hitzacker

Elbaufwärts ging es in diesem Jahr für die Alterskameraden der neun Bardowicker Ortswehren – Ziel war die Elbestadt Hitzacker im Landkreis Lüchow – Dannenberg. Dort traf man sich morgens um zehn vor dem Elbe – Jeetzel Schöpfwerk, wo Gemeindebrandmeister Jens Prüße eine Besichtigung der Anlagen organisiert hatte.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde dabei den 86 Teilnehmern die umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, für die in Hitzacker immerhin ca. 63 Millionen Euro in den letzten Jahren investiert wurden, erläutert. Von der Planung und Entstehung der 938 Meter langen Hochwasserschutzwand, übers Sielbauwerk bis hin zum Schöpfwerk, Heinz Anders, Ehrenvorsitzender des Jeetzeldeichverbandes, kannte jedes noch so kleines Detail, war er doch maßgeblich an Planung und Umsetzung dieser Schutzanlage beteiligt. „ Man musste erst zweimal richtig absaufen“, erzählte Anders in seiner trockenen Art, „ erst dann wurde über einen effektiven Hochwasserschutz für Hitzacker nachgedacht“. Die erste Bewährungsprobe beim dritten Jahrhunderthochwasser in diesem Frühjahr überstand das Bauwerk mit Bravour.

Zuständig für den Auf-, und Abbau der Hochwasserschutzwand sind die Feuerwehren der Region unter Leitung des Jeetzeldeichverbandes - auch das sicherlich ein kleines Novum in Niedersachsen.

Nach der rund anderthalbstündigen Führung ging es mit dem Fahrgastschiff „Lüneburger Heide“ auf der Elbe wieder Richtung Heimat. Beim gemeinsamen Mittagessen an Bord und Kaffee und Kuchen am Nachmittag ließ man den Tag ausklingen. Am späten Nachmittag endete der Ausflug am Artlenburger Schiffsanleger.



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Heinz Anders vom Jeetzeldeichverband (im Vordergrund) berichtete ausführlich über die Hochwasserschutzmassnahmen für Hitzacker

Gruppenfoto am Hitzacker Hafen

Elbblick auf die Hochwasserschutzanlagen von Hitzacker







Text + Bilder: Sven Lehmann, SGFW – Pressewart












Nacht zum 15.05.2011 – Grossbrand bei „Holz-Herbst“ in Lüneburg































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